Echte Rolex gegen Replikat

Eine Rolex – Datejust für 120 €, eine Breitling für 200€. Damit locken zur Zeit viele Internethändler, Tendenz steigend. Die nicht immer seriösen Anbieter werben mit niedrigen Preisen und überdurchschnittlicher hoher Qualität. Die Imitate werden in der Tat immer besser und sind äußerlich kaum noch von ihren originalen Vorlagen zu unterscheiden – außer im Preis. Bis zu achtzig Prozent billger sind die so genannten Replica Uhren. Die Qualität dieser Uhren nimmt von Jahr zu Jahr zu, die Fäschungen werden immer originalgetreuer und die Zahl der Interessenten an solchen Uhren steigt stetig. Allerdings fallen einige Kunden auch Betrügern zum Opfer, bei denen schlechte Qualität zu überhöhten Preisen verkauft wird, doch dazu später mehr. Der große und wahrscheinlich größte Vorteil bei den Replica Uhren liegt eindeutig im Preis. Die Originale sind meist um ein vielfaches teurer. Äußerlich unterscheiden sie sich kaum bis überhaupt nicht. Genau aus diesen Gründen entscheiden sich viele Käufer für eine Fälschung, da diese ein schönes Markendesign besitzt aber um einiges billiger ist. Von Rolex über Cartier zu Breitling, im Internet findet man zu jedem Modell ein passendes, hochwertiges Replikat. Nicht nur das täuschend echte Äußere einer solchen Uhr sticht hervor, auch das qualitativ hochwertige Innenleben einer solchen Uhr ist überzeugend und gut bis sehr gut. Neben den weniger hochwertigen chinesischen Uhrwerken haben viele Händler mitlerweile auch Replicas mit hochwertigen schweizer ETA-Uhrwerken in ihrem Angebot. Diese Uhrwerke weden serienmäßig in Uhren der Marke “Swatch” verbaut. Doch auch Uhrenmacher wie die “Nautische Instumente Mühle/Glashütte”, bekannt unter der kürzeren Namen “Glashütte” verwendet in abgewandelter Form solche Uhrwerke. Hersteller wie “Rolex”, “Omega” und “Lange & Söhne” kaufen Rohwerke von ETA-Uhrwerken. Neben seriösen Händlern gibt es auch diverse schwarze Schafe in dem Geschäft, die Replica Uhren als echt auslegen und somit auch Kunden, die keine Replica wollen, an eine solche gelangen und es vermutlich nicht einmal merken. Man sollte trotz vielen guten Händlern immer recherchieren und, wenn möglich, Kundenbewertungen lesen. Zum Einen sollte man die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB’s) lesen und die Rechtslage klären, zum Anderen ist zu beachten, ob es sich um ein Privatverkäuer oder einen gewerblichen Vertreter handelt. Des Weiteren ist auf die Anschrift des Verkäufers, privat oder gewerblich, zu achten, die, wenn sie im Auland liegt, auf eine mögliche Unseriösität hinweist und die bestellte Ware möglicher Weise nicht das angegebene und das erwartete Maß an Qualität hält. Wenn man nun im Besitz einer Replica Uhr ist, sollte man diese, genau wie Originale, pflegen und regelmäßig zum Uhrenmacher des Vertrauens bringen, da sich bei Imitaten nach mehreren Jahren des Gebrauches das Uhrwerk verstellt und die Uhr leichte Unregelmäßigkeiten in der Zeitwiedergabe zeigt. Dies ist bei billigen Modellen meist offensichtlicher als bei Uhren des höhren Preissegments. Dies ist allederdings auf dem Hintergrund des vergleichsweise niedrigen Preises zu verzeihen. Andere Uhren in dieser Preisklasse sind in der Verarbeitung in der Regel weder besser noch schlechter. Es geht hier also einzig um die Frage des Designs. Der ein oder andere Kunde mag sicher auch mit einer angeblich echten, teureren Rolex prahlen und sie vor seinen Kollegen oder Freunden als echt anpreisen. Ob es nun das Design ist oder ob allein der Markenname “Rolex” oder “Breitling”, welcher auf der Uhr steht, ausschlaggebend ist für den Kauf, mag von Käufer zu Käufer unterschiedlich sein. Wenn man allerdings eine echte Rolex kauft, bezahlt man bekanntlich, neben der hervorragenden Qualität, auch ein Stück des guten Rufes des Herstellers. Mit dieser Qualität können die Replika Uhren nicht glänzen. Aber schließlich ist da ja auch der Punkt an dem von Händler zu Händler mal mehr und mal weniger gespart wird. Die Rechtslage dieser Replika Uhren ist noch immer ungeklärt. Klar ist allerdings, wer Replikate als Originale ausschreibt und dieselbigen auch zum Originalpreis verkauft, begeht eine Straftat. Kritiker dagegen rechtfertigen den Vertrieb der Replika-Uhren unter anderem mit dem Argument, man baue hier vollkommen neue Uhren, die nur durch ihre äußere Erscheinungsform an das Original erinnern, sonst aber in keinster Weise der Vorlage ähneln. Denn dem klassischen Kunde geht es neben der Qualität hauptsächlich um das Äußere seiner neuen Uhr. Um keine Patentrechte zu brechen verändern Hersteller von solchen Nachbauten ein winziges Detail an der Uhr, welches dem ungeübten Betrachter meist garnicht ins Auge fällt. Abgesehen von den an vielen Urlaubsorten des Mittelmeeres angebotenen Fälschungen, bei denen die ganz offensichtlich die Qualität schlichtweg fehlt, stehen Replika-Uhren ihren Konkurenten in der gleichen Preisstufe um nichts nach. Ob man sich nun für eine Replika-Uhr oder die um einiges kostenintensivere Anschaffug eines Originals vorzieht ist einzig eine Sache des Geschmackes und wie viel Wert man persönlich auf Markenprodukte legt, ob sie nun echt sind oder nur eine originalgerteue Kopie derselben. Wie im vorhergehenden Text ausfühlich beschrieben, weisen die meisten Kopien weder qualitative noch äußerliche Mängel auf. Sie sind eine wahre Alternative für Kunden, bei denen Design im Vordergrund steht, der Preis aber auch eine Rolle spielt. Zusammengefasst ist gegen Replika Uhren nichts einzuwänden und, solange die Qualität stimmt, sind sie sogar sehr zu empfehlen.

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